Welche UNTERLAGEN brauche ich, wenn ich mein Haus verkaufen möchte?

„Ich verkaufe mein Haus!“ und dann?

Vom Zeitpunkt der Verkaufsentscheidung, bis zum Kaufvertrag, sind viele Dinge zu berücksichtigen. Zu aller Erst sollte man alle Unterlagen betreffend der Immobilie sichten und gegebenenfalls besorgen. Schließlich will jeder Käufer einen lückenlosen und genehmigten Bauakt präsentiert bekommen! Neben der Bau- und Benützungsbewilligung (Fertigstellungsanzeige) ist der genehmigte Bauplan sehr wichtig! Letzterer sollte auf dem letzten Stand sein. Schnell vergisst man über die Jahre Zu- und Ausbauten wie Wintergarten oder Dachausbau!

Diese „wilden“ Anbauten können ihnen aber nach dem Verkauf große Schwierigkeiten bereiten! Letztlich haften sie als Verkäufer dafür. Grundbuchauszug, Lage-, Kataster- so wie Flächenwidmungsplan sind ebenso wichtig, wie die örtliche Bauordnung. Auf gar keinen Fall dürfen sie es verschweigen, wenn ihr Grundstück schon einmal unter Wasser stand. Ein Blick in den aktuellen Hochwasser- oder Gefahrenzonenplan lässt erkennen, ob ihre Liegenschaft gefährdet ist.

Überprüfungszeugnisse, Wartungsverträge sowie der verpflichtende Energieausweis, sollten sie ebenfalls zur Hand haben. Als verkaufsfördernd würde ich zuletzt noch die Baubeschreibung, die Inventarliste, den Leitungsplan, sowie eine Aufstellung der Betriebskosten bezeichnen. Das Zusammenstellen dieser Unterlagen kann zwar mühselig sein, dennoch gehört diese Arbeit zu den grundlegenden Vorbereitungsaufgaben vor jedem Hausverkauf. Im Verkaufsgespräch haben sie alles schnell zur Hand und müssen einen potentiellen Käufer nicht erst mal vertrösten.